Workshops am Freitagvormittag

Im Vorfeld des Lübecker interprofessionellen Perinatalkongresses finden am Freitag von 9.00-12.30 Uhr folgende Workshops statt. Unabhängig von einer Kongressteilnahme kann ein Workshop besucht werden.

6. September 2019

Erstversorgung des Neugeborenen – auf die Basics kommt es an

Referenten: Prof. Dr. Wolfgang Göpel & Dr. Philipp Jung

In diesem Workshop üben die TeilnehmerInnen die Schlüsselfertigkeiten der Erstversorgung und trainieren realitätsnah das Erlernte in kurzen Notfallszenarien.

Referenten Prof. Dr. Wolfgang Göpel & Dr. Philipp Jung
Termin 6. September 2019, 9.00-12.30 Uhr
Ort Universität zu Lübeck, Simulationszentrum (LARS), Haus 9
Dauer 4 Unterrichtsstunden
Teilnahmegebühr 85 Euro für AbonnentInnen der DHZ
  95 Euro für Hebammen
  70 Euro für SchülerInnen/StudentInnen
  110 Euro für ÄrztInnen in Weiterbildung
  125 Euro für FachärztInnen

Der Workshop

Die Erstversorgung legt den Grundstein für das weitere Outcome neugeborener Kinder. In den meisten Fällen machen Neugeborene „alles richtig und gut“ und den Anwesenden im Kreißsaal oder OP kommt primär eine unterstützende Rolle zu. Selten jedoch brauchen Neugeborene nach einer Geburt entscheidende Hilfe von Anderen. 

In diesem Workshop werden die TeilnehmerInnen zu Beginn kurz in die theoretischen Grundlagen der Erstversorgung eingewiesen. Danach werden Schlüsselfertigkeiten wie die Maskenbeatmung in Kleingruppen praktisch geübt und schließlich wird das Erlernte in kurzen Notfallszenarien realitätsnah trainiert und nachbesprochen. Dieser Workshop richtet sich an alle in der Geburtshilfe involvierten Berufsgruppen unabhängig vom jeweiligen Erfahrungsstand.

Die Inhalte des Seminars:

  • Theoretische Grundlagen der Erstversorgung
  • Praktisches Üben von Schlüsselfertigkeiten
  • Training von Notfallszenarien
  • Reflexion des Erlernten

Zielgruppe: Hebammen, GeburtshelferInnen, Kinderkrankenschwestern und -pfleger, KinderärztInnen, AnästhesistInnen

6. September 2019

CTG – verstehen, bewerten, dokumentieren

Referentin: Prof. Dr. Christiane Schwarz

Nur wer die physiologischen Mechanismen des ungeborenen Kindes, seine Kompensationsmöglichkeiten und Anzeichen für fetalen Disstress versteht, kann CTG-Aufzeichnungen korrekt lesen und interpretieren – jetzt das Wissen auffrischen!

Referentin Prof. Dr. Christiane Schwarz
Termin 6. September 2019, 9.00-12.30 Uhr
Ort Universität zu Lübeck, Audimax, Gebäude 65
Dauer 4 Unterrichtsstunden
Teilnahmegebühr 85 Euro für AbonnentInnen der DHZ
  95 Euro für Hebammen
  70 Euro für SchülerInnen/StudentInnen
  110 Euro für ÄrztInnen in Weiterbildung
  125 Euro für FachärztInnen

Der Workshop

Die Evidenz zeigt, dass bei unkritischem Einsatz wenig Nutzen vom
CTG zu erwarten ist. In diesem Workshop werden die Basics der fetalen
Physiologie mit den Bewertungskriterien des CTG abgeglichen – und die
häufigsten Interpretationsfehler aufgedeckt.

Nur wer die physiologischen Mechanismen des ungeborenen Kindes,
seine Kompensationsmöglichkeiten und Anzeichen für fetalen Disstress
versteht, kann CTG-Aufzeichnungen korrekt lesen und interpretieren. Die
TeilnehmerInnen vertiefen an diesem Tag ihr Wissen zur Physiologie der
fetalen Herzaktion und ihrer Regelmechanismen. Eine wichtige Grundlage,
um CTG- Aufzeichnungen zu verstehen, zu bewerten und korrekt
zu dokumentieren. Das Seminar bietet Raum, sicheres und adäquates
Handeln bei pathologischen Verläufen zu erproben, eigene Fallbeispiele
zu besprechen, zu beurteilen und zu diskutieren.

Die Inhalte des Workshops:

  • Physiologie der fetalen Herztonmuster
  • Leitlinien und Forensik
  • Grenzen der CTG-Überwachung
  • mögliche technische wie interpretationsabhängige Fehlerquellen
  • Fallbesprechungen und Beurteilung eigener Fälle

 Zielgruppe: Hebammen, GeburtshelferInnen

 

 

6. September 2019

Das GAP-Programm: Screening auf fetale Retardierung mit individuellen Wachstumskurven

Referent: Prof. Dr. Jason Gardosi

Präzise Standards für die vorgeburtliche Überwachung des fetalen Wachstums sind für die Früherkennung gefährdeter Kinder unerlässlich. Das GAP-Programm bietet hierfür eine für jede Schwangerschaft individualisierte, aber universell anwendbare Lösung.

Referentin Prof. Dr. Jason Gardosi
Termin 6. September 2019, 9.00-12.30 Uhr
Ort Universität zu Lübeck, Audimax, Gebäude 65
Dauer 4 Unterrichtsstunden
Teilnahmegebühr 85 Euro für AbonnentInnen der DHZ
  95 Euro für Hebammen
  70 Euro für SchülerInnen/StudentInnen
  110 Euro für ÄrztInnen in Weiterbildung
  125 Euro für FachärztInnen

Der Workshop

In seinem Workshop stellt Prof. Dr. Jason Gardosi ein neues internationales Tool vor, das Growth Assessment Programme, kurz GAP. Die TeilnehmerInnen erfahren, wie individuelle Wachstumskurven zur Identifikation wachstumsretardierter gefährdeter Feten funktionieren und worin die Vorteile gegenüber anderen Tools liegen.

Die Inhalte des Workshops:

  • Update/Refresher zu fetaler Versorgung und Wachstum
  • Einflüsse individueller Merkmale auf fetales Wachstum
  • Screeningmöglichkeiten für Hebammen: äußere Untersuchungen und Messungen
  • Screeningmöglichkeiten für Geburtshelfer: Ultraschallmarker
  • Anwendung des  GAP-Tools in der Praxis
  • Qualitätssicherung
  • Implementierungsmöglichkeiten in Deutschland

Zielgruppe: Hebammen, GeburtshelferInnen