Die ReferentInnen

Prof. Dr. Michael Abou-Dakn

ist als Chefarzt der Klinik für Geburtshilfe und Gynäkologie am St. Joseph-Krankenhaus Tempelhof in Berlin tätig. Seit 2012 ist er Professor für medizinische und naturwissenschaftliche Grundlagen im Studiengang „Bachelor of Nursing“ an der Evangelischen Hochschule in Berlin, ab Wintersemester 2013/2104 im Studiengang „Hebammenkunde“. Von 2003 bis 2010 war er Vorsitzender der WHO/UNICEF-Initiative „Babyfreundliches Krankenhaus“ e.V. (BFHI). Außerdem ist er Mitglied der Nationalen Stillkommission. Seine Spezialgebiete sind u.a. Brusterkrankungen in der Stillzeit sowie Stillberatung.

 

Dr. Verena Boßung

leitet als Oberärztin die Abteilung für Geburtshilfe am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) Campus Lübeck.

 

Nach Abschluss des Medizinstudiums am Universitätsklinikum Eppendorf absolvierte sie eine Weiterbildung an der Universitätsfrauenklinik Köln sowie an der Frauenklinik am UKSH in Lübeck.

 

Dr. Boßung ist zertifizierte Stillberaterin nach IBCLC (International Board Certified Lactation Consultant). Klinische Schwerpunkte ihrer Arbeit sind die praktische Geburtshilfe sowie die Betreuung von Risikoschwangeren und Risikogeburten, wobei ihre Forschungsschwerpunkte die drohenden Frühgeburt und die Rolle des Mikrobioms sind.

 

Kontakt: verena.bossung@uksh.de

 

Foto: (c) Mo Lensing

Patricia Gruber

geboren 1965, hat von 1988 bis 2012 in der klinischen Geburtshilfe gearbeitet, davon 20 Jahre im Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke. In dieser Zeit hat sie sieben Jahre als leitende Hebamme und stellvertretende Bereichsleiterin für die Bereiche Geburtshilfe/Gynäkologie und Pädiatrie gearbeitet. 2002 wurde sie Mitglied in der Gutacherinnenkommission im Deutschen Hebammenverband (DHV) und ist seit 2008 unabhängige Sachverständige im Hebammenwesen. 2006 beendete sie das Weiterbildungsstudium am Institut für interdisziplinäre Arbeitswissenschaft der Universität Hannover. 2007 machte sie eine Weiterbildung zur unabhängigen Sachverständigen. Als Referentin und Autorin befasst sie sich mit den Themen Dokumentation, CTG und Fallanalysen. Seit 2010 ist sie Vorsitzende des Vereins Fälle-für-Alle e.V.

 

Dr. phil. Katharina Hartmann

Dr. phil. Katharina Hartmann unterstützt seit 2008 als wissenschaftliche Referentin Projekte zur Verbesserung der Geburtshilfe. Begonnen hat sie mit der Unterstützung der VBAC-Bewegung (Vaginale Geburt nach Kaiserschnitt) in Italien. Schon dort kam sie in Kontakt mit den Zweifeln und Nöten von Frauen, die einen Kaiserschnitt hatten, und den großen Vorbehalten, welche die Gesellschaft diesen Zweifeln entgegen bringt. Seit sie als Political Activism Coordinator für Human Rights in Childbirth (HRiC) Deutschland arbeitet, setzt sie sich in enger Kooperation mit den HRiC-JuristInnen für Menschen- und Frauenrechte im Kontext von Schwangerschaft und Geburt ein. 2013 hat sie die Roses Revolution, den Tag der Aktion gegen Gewalt in der Geburtshilfe, in Deutschland initiiert. Nicht nur im Rahmen der Moderation der Roses Revolution durfte sie an unzähligen Geburtsgeschichten teilhaben. Zudem war sie im Vorsitzende von Mother Hood e.V. – Bundeselterninitiative zum Schutz von Mutter und Kind während Schwangerschaft, Geburt und 1. Lebensjahr. In dieser Funktion stand sie im Dialog mit Eltern, PolitikerInnen, JuristInnen und VertreterInnen des Gesundheitssektors.

 

Prof. Dr. Egbert Herting

ist Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) Campus Lübeck.

 

Nach dem Medizinstudium in Münster und Großbritannien sowie der Ausbildung zum Facharzt der Kinderheilkunde, folgte im Jahr 1997 seine Habilitation zum Thema des Sekundären Surfactant-Mangel bei respiratorischer Insuffizienz im Neugeborenenalter. Zusätzliche Qualifikationen erlangte er in den Bereichen der pädiatrischen Kardiologie sowie der pädiatrischen Intensivmedizin. Im Jahr 2003 folgte er dem Ruf auf die C4-Professur für Kinder- und Jugendmedizin an der Universität zu Lübeck. Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte sind Atemstörungen bei Früh- und Neugeborenen sowie Infektionen bei Neugeborenen.

 

Prof. Dr. Herting ist in zahlreichen Gremien und Berufsverbänden vertreten. So ist er Vorstandsmitglied der Fachgruppe Neonatologie der Ärztekammer Schleswig-Holstein als auch Mitglied im Fachkollegiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Darüber hinaus unterstützt er das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) in der Fachgruppe Perinatalmedizin.

 

Seit dem Jahr 2004 ist er Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Lübeck, wobei er sich im klinischen Schwerpunkt der Neonatologie und pädiatrischen Intensivmedizin, den Lungen- und Infektionserkrankungen sowie der Allgemeinpädiatrie widmet.

 

Kontakt: Egbert.Herting@uksh.de

 

Prof. Dr. Achim Rody

ist Direktor der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Campus Lübeck. Nach dem Studium der Humanmedizin in Mainz folgte er nach den universitären Stationen Münster, Frankfurt und Homburg/Saar zum 01.10.2012 dem Ruf auf den Lehrstuhl nach Lübeck. Sein wissenschaftlicher und klinischer Schwerpunkt ist die gynäkologische Onkologie. Prof. Rody ist Mitglied der Organkommission Mamma, der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie und des Beirates Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Endoskopie. Er ist Sprecher der Weiterbildungskommission der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe und als Vertreter der Fachgesellschaft an der Erstellung verschiedener S3-Leitlinien beteiligt. Darüber hinaus ist er Mitherausgeber von wissenschaftlichen Zeitschriften wie „European Journal of Cancer“, „The Breast“, „Breast Care“ und „Geburtshilfe und Frauenheilkunde“. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Identifizierung neuer subtypenspezifischer prädiktiver und prognostischer Marker und neuer therapeutischer targets in der gynäkologischen Onkologie.

 

Kontakt: Achim.Rody@uksh.de

 

Prof. Dr. Rainhild Schäfers

ist seit 1984 Hebamme und war 21 Jahre im Raum Münster in der klinischen und außerklinischen Geburtshilfe tätig. 2004 erlangte sie an der Fachhochschule Osnabrück den Titel Diplom-Pflegewirtin.

 

Ihre praktische Tätigkeit als Hebamme gab sie im Jahr 2005 endgültig auf und widmete sich im Verbund Hebammenforschung der Fachhochschule Osnabrück der Wissenschaft. 2011 promovierte sie an der Universität Osnabrück und wechselte anschließend an die Hochschule für Gesundheit in Bochum, wo sie als Professorin für Hebammenwissenschaft tätig ist.

 

Sie gehört dem Expertinnenkreis des Experteninnenstandards Förderung der physiologischen Geburt an und ist Mitglied des Lenkungsausschusses des Deutschen Netzwerks für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP).

 

Gemeinsam mit Prof. Dr. Louwen hat sie die Koordination für das angemeldete Leitlinienvorhaben "Die vaginale Geburt am Termin" übernommen.

 

Foto: (c) Thomas Berg

Prof. Dr. Christiane Schwarz

hat bis 2008 in der klinischen und außerklinischen Geburtshilfe gearbeitet, 1992 gründete sie zusammen mit einer Kollegin das Geburtshaus in Hildesheim. Nach verschiedenen Auslandsaufenthalten promovierte sie 2015 an der Universität Witten/Herdecke zum Thema Entscheidungshilfe bei Terminüberschreitung. Seit April 2018 ist sie als Professorin für Hebammenwissenschaft an der Universität zu Lübeck tätig. Sie ist Autorin zahlreicher Fachartikel und bietet regelmäßig Fortbildungen zur evidenzbasierten Hebammenarbeit und zu verschiedenen Praxisthemen an. Zusammen mit Katja Stahl gibt sie im Elwin Staude Verlag die Buchreihe „Evidenz & Praxis“ heraus.

Kontakt: christiane.schwarz@uni-luebeck.de

 

Foto: privat

Peggy Seehafer

ist Anthropologin und seit 1986 Hebamme. Sie arbeitet als klinische Hebamme, in der Vor- und Nachsorge und ist Autorin für Fachbücher und Zeitschriften. Einer ihrer Themenschwerpunkte ist die postpartale Nahtversorgung. Seit 2015 arbeitet sie als Redakteurin der Deutschen Hebammen Zeitschrift.