Die ReferentInnen

Prof. Dr. Michael Abou-Dakn

ist als Chefarzt der Klinik für Geburtshilfe und Gynäkologie am St. Joseph-Krankenhaus Tempelhof in Berlin tätig. Seit 2012 ist er Professor für medizinische und naturwissenschaftliche Grundlagen im Studiengang „Bachelor of Nursing“ an der Evangelischen Hochschule in Berlin, ab Wintersemester 2013/2104 im Studiengang „Hebammenkunde“. Von 2003 bis 2010 war er Vorsitzender der WHO/UNICEF-Initiative „Babyfreundliches Krankenhaus“ e.V. (BFHI). Außerdem ist er Mitglied der Nationalen Stillkommission. Seine Spezialgebiete sind u.a. Brusterkrankungen in der Stillzeit sowie Stillberatung.

 

Dr. Verena Boßung

leitet als Oberärztin die Abteilung für Geburtshilfe am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) Campus Lübeck.

 

Nach Abschluss des Medizinstudiums am Universitätsklinikum Eppendorf absolvierte sie eine Weiterbildung an der Universitätsfrauenklinik Köln sowie an der Frauenklinik am UKSH in Lübeck.

 

Dr. Boßung ist zertifizierte Stillberaterin nach IBCLC (International Board Certified Lactation Consultant). Klinische Schwerpunkte ihrer Arbeit sind die praktische Geburtshilfe sowie die Betreuung von Risikoschwangeren und Risikogeburten, wobei ihre Forschungsschwerpunkte die drohende Frühgeburt und die Rolle des Mikrobioms sind.

 

Kontakt: verena.bossung@uksh.de

 

Prof. Dr. Jason Gardosi

ist Direktor des „Perinatal Institute“ in Birmingham, Großbritannien - einer multiprofessionellen, gemeinnützigen Organisation zur Verbesserung der Qualität und Sicherheit der Mutterschaftsvorsorge (www.perinatal.org.uk). Das Institut erhielt zwischen 2013 und 2015 aufeinanderfolgend den National Patient Safety Award. Im Jahr 2015 wurde ihm der BMJ Award for Clinical Leadership sowie im darauffolgenden Jahr der Queens Award für die Reduzierung der Totgeburtenrate in England verliehen. Aktuell bekam das Institut den Princess Royal Training Award 2018 für sein umfassendes Ausbildungs- und Trainingsprogramm.

 

Seine Schwerpunktthemen sind das fetale Wachstum, die Überwachung vor und während der Geburt, die perinatale Epidemiologie und das klinische Audit.

 

Kontakt: jgardosi@perinatal.org.uk

 

Foto: (c) Thomas Eisenkrätzer

Dr. Heiner Garg

studierte Wirtschaftswissenschaften an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg und promovierte dort zum Dr. rer. pol. zum Thema „Pflegebedürftigkeit als Gegenstand ökonomischer Sicherungspolitik - Finanz- und ordnungspolitische Aspekte einer gesetzlichen Absicherung des Pflegerisikos“.

 

Von 2000 bis 2017 war er Abgeordneter im Schleswig-Holsteinischen Landtag und ist seit dem 28. Juni 2017 zweiter stellvertretender Ministerpräsident und erneut Minister für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein.

 

Foto: UKSH

Prof. Dr. Wolfgang Göpel

Patricia Gruber

geboren 1965, hat von 1988 bis 2012 in der klinischen Geburtshilfe gearbeitet, davon 20 Jahre im Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke. In dieser Zeit hat sie sieben Jahre als leitende Hebamme und stellvertretende Bereichsleiterin für die Bereiche Geburtshilfe/Gynäkologie und Pädiatrie gearbeitet. 2002 wurde sie Mitglied in der Gutacherinnenkommission im Deutschen Hebammenverband (DHV) und ist seit 2008 unabhängige Sachverständige im Hebammenwesen. 2006 beendete sie das Weiterbildungsstudium am Institut für interdisziplinäre Arbeitswissenschaft der Universität Hannover. 2007 machte sie eine Weiterbildung zur unabhängigen Sachverständigen. Als Referentin und Autorin befasst sie sich mit den Themen Dokumentation, CTG und Fallanalysen. Seit 2010 ist sie Vorsitzende des Vereins Fälle-für-Alle e.V.

 

Foto: UKSH

Prof. Dr. Christoph Härtel

Dr. Katharina Hartmann

Dr. phil. Katharina Hartmann unterstützt seit 2008 als wissenschaftliche Referentin Projekte zur Verbesserung der Geburtshilfe. Begonnen hat sie mit der Unterstützung der VBAC-Bewegung (Vaginale Geburt nach Kaiserschnitt) in Italien. So kam sie in Kontakt mit den Zweifeln und Nöten von Frauen, die einen Kaiserschnitt hatten, und den großen Vorbehalten, welche die Gesellschaft diesen Zweifeln entgegen bringt. 2013 hat sie die Roses Revolution, den Tag der Aktion gegen Gewalt in der Geburtshilfe, in Deutschland initiiert. Von 2013 bis 2016 setzte sie sich als Political Activism Coordinator für Human Rights in Childbirth (HRiC) Deutschland in enger Kooperation mit den HRiC-JuristInnen für Menschen- und Frauenrechte im Kontext von Schwangerschaft und Geburt ein. 2015 war sie Mitgründerin von Mother Hood e.V. – Bundeselterninitiative zum Schutz von Mutter und Kind während Schwangerschaft, Geburt und 1. Lebensjahr, deren Vorsitzende sie zwei Jahre lang war. Aktuell leitet sie das Wissenschaftsressort und pflegt die internationalen Kontakte des Vereins. Im Rahmen dieser Aufgaben durfte sie an unzähligen Geburtsgeschichten teilhaben und steht im ständigen Dialog mit Eltern, PolitikerInnen, JuristInnen und VertreterInnen des Gesundheitssektors. 

 

Kontakt: k.hartmann@mother-hood.de

 

Prof. Dr. Egbert Herting

ist Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) Campus Lübeck.

 

Nach dem Medizinstudium in Münster und Großbritannien sowie der Ausbildung zum Facharzt der Kinderheilkunde, folgte im Jahr 1997 seine Habilitation zum Thema des Sekundären Surfactant-Mangel bei respiratorischer Insuffizienz im Neugeborenenalter. Zusätzliche Qualifikationen erlangte er in den Bereichen der pädiatrischen Kardiologie sowie der pädiatrischen Intensivmedizin. Im Jahr 2003 folgte er dem Ruf auf die C4-Professur für Kinder- und Jugendmedizin an der Universität zu Lübeck. Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte sind Atemstörungen bei Früh- und Neugeborenen sowie Infektionen bei Neugeborenen.

 

Prof. Dr. Herting ist in zahlreichen Gremien und Berufsverbänden vertreten. So ist er Vorstandsmitglied der Fachgruppe Neonatologie der Ärztekammer Schleswig-Holstein als auch Mitglied im Fachkollegiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Darüber hinaus unterstützt er das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) in der Fachgruppe Perinatalmedizin.

 

Seit dem Jahr 2004 ist er Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Lübeck, wobei er sich im klinischen Schwerpunkt der Neonatologie und pädiatrischen Intensivmedizin, den Lungen- und Infektionserkrankungen sowie der Allgemeinpädiatrie widmet.

 

Kontakt: Egbert.Herting@uksh.de

 

Dr. Philipp Jung

Dr. Helmut Kleinwechter

studierte Humanmedizin sowie Psychologie in Bonn und Kiel und promovierte über ein Insulinpumpen-Thema. Seine Ausbildung zum Internisten und Diabetologen absolvierte er am Städtischen Krankenhaus Kiel und am Kreiskrankenhaus Eckernförde. Dort war er bis 1993 Oberarzt und Leiter der Diabetesschulung und Diabetesambulanz.

 

Von 1993 bis 2017 führte er eine Diabetes-Schwerpunktgemeinschaftspraxis in Kiel. Sein Arbeitsschwerpunkt war die Betreuung diabetischer Schwangerer. Er war zehn Jahre Sprecher der AG Diabetes und Schwangerschaft der Deutschen Diabestes Gesellschaft (DDG) und ebenso lange Sprecher der Leitlinien-Expertengruppe.

 

Aktuell ist er als Gerichtsgutachter und wissenschaftlicher Ko-Leiter beim DDG Diabetes Update tätig. Er bietet Fortbildungen für Ärzte und Diabetes-Schulungsberufe an, arbeitet als Zeitschriftengutachter und Prüfer bei der Ärztekammer.

 

Kontakt: hkleinwechter@gmail.com

 

Foto: Alexandra Malinka

Prof. Dr. Peter Kozlowski

studierte an der medizinischen Fakultät der Universität Düsseldorf. Nach seiner Facharztanerkennung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe und der Qualifikation in Medizinischer Genetik arbeitete er als Oberarzt in der Frauenklinik des Universitätsklinikums Düsseldorf und habilitierte 1987 an dessen Fakultät. 

 

Er ist für Ultraschalluntersuchungen DEGUM-III qualifiziert und seit 2014 Mitglied des Vorstands der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM).

 

1991 gründete er „praenatal.de“, eine fachübergreifende ärztliche Partnerschaftsgesellschaft für Praenatal-Medizin und Humangenetik in Düsseldorf. 2012 wurde er zum Professor für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Medizinischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf ernannt.

 

Er ist Mitglied in zahlreichen wissenschaftlichen Fachgesellschaften, wie der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG), Deutschen Gesellschaft für Humangenetik (GfH) und der Fetal Medicine Foundations London und Deutschland.

 

Dr. Maike Manz

leitet als Chefärztin die Abteilung für Geburtshilfe und Pränatalmedizin an der Helios Mariahilf Klinik in Hamburg.  

 

Vor Abschluss ihres Medizinstudiums an der Johann-Wolfgang-Goethe-Unviversität in Frankfurt am Main arbeitete sie zwischen 1998 und 2006 als angestellte sowie freiberufliche Hebamme in Frankfurt.

 

Sie ist zertifiziert im Schwerpunkt Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin sowie der DEGUM-Stufe II.

 

Darüber hinaus ist Frau Dr. Manz zertifizierte Stillberaterin IBCLC (International Board Certified Lactation Consultant).

 

Kontakt: geburtshilfe.mariahilf@helios-gesundheit.de

 

Prof. Dr. Achim Rody

ist Direktor der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Campus Lübeck. Nach dem Studium der Humanmedizin in Mainz folgte er nach den universitären Stationen Münster, Frankfurt und Homburg/Saar zum 01.10.2012 dem Ruf auf den Lehrstuhl nach Lübeck. Sein wissenschaftlicher und klinischer Schwerpunkt ist die gynäkologische Onkologie. Prof. Rody ist Mitglied der Organkommission Mamma, der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie und des Beirates Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Endoskopie. Er ist Sprecher der Weiterbildungskommission der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe und als Vertreter der Fachgesellschaft an der Erstellung verschiedener S3-Leitlinien beteiligt. Darüber hinaus ist er Mitherausgeber von wissenschaftlichen Zeitschriften wie „European Journal of Cancer“, „The Breast“, „Breast Care“ und „Geburtshilfe und Frauenheilkunde“. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Identifizierung neuer subtypenspezifischer prädiktiver und prognostischer Marker und neuer therapeutischer targets in der gynäkologischen Onkologie.

 

Kontakt: Achim.Rody@uksh.de

 

Prof. Dr. Mario Rüdiger

ist Leiter des Fachbereiches für Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden. Nach dem Studium arbeitete er zehn Jahre an der Klinik für Neonatologie der Charité Berlin und ging anschließend als Oberarzt und Leiter der „Pulmonary Research Group“ für vier Jahre an die Universitätskinderklinik Innsbruck. Im Jahr 2008 übernahm er in Dresden die Professur für Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin.

 

Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte umfassen neben der Untersuchung regenerativer Therapieansätze zur Vermeidung der chronischen Lungenerkrankung auch die Erstversorgung Neugeborener. Diese spezifische wissenschaftliche Expertise bringt er als Mitautor bei der Erstellung der internationalen (ILCOR) und europäischen (ERC) Erstversorgungsleitlinien ein.

 

Kontakt: Mario.Ruediger@uniklinikum-dresden.de

 

hsg/Volker Wiciok

Prof. Dr. Rainhild Schäfers

ist seit 1984 Hebamme und war 21 Jahre im Raum Münster in der klinischen und außerklinischen Geburtshilfe tätig. 2004 erlangte sie an der Fachhochschule Osnabrück den Titel Diplom-Pflegewirtin.

 

Ihre praktische Tätigkeit als Hebamme gab sie im Jahr 2005 endgültig auf und widmete sich im Verbund Hebammenforschung der Fachhochschule Osnabrück der Wissenschaft. 2011 promovierte sie an der Universität Osnabrück und wechselte anschließend an die Hochschule für Gesundheit in Bochum, wo sie als Professorin für Hebammenwissenschaft tätig ist.

 

Sie gehörte dem Expertinnenkreis des Experteninnenstandards Förderung der physiologischen Geburt an und ist Mitglied des Lenkungsausschusses des Deutschen Netzwerks für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP).

 

Gemeinsam mit Prof. Dr. Michael Abou-Dakn hat sie die Koordination für das angemeldete Leitlinienvorhaben "Die vaginale Geburt am Termin" übernommen.

 

Kontakt:Rainhild.Schaefers@hs-gesundheit.de

 

Foto: (c) Thomas Berg

Prof. Dr. Christiane Schwarz

hat bis 2008 in der klinischen und außerklinischen Geburtshilfe gearbeitet, 1992 gründete sie zusammen mit einer Kollegin das Geburtshaus in Hildesheim. Nach verschiedenen Auslandsaufenthalten promovierte sie 2015 an der Universität Witten/Herdecke zum Thema Entscheidungshilfe bei Terminüberschreitung. Seit April 2018 ist sie als Professorin für Hebammenwissenschaft an der Universität zu Lübeck tätig. Sie ist Autorin zahlreicher Fachartikel und bietet regelmäßig Fortbildungen zur evidenzbasierten Hebammenarbeit und zu verschiedenen Praxisthemen an. Zusammen mit Katja Stahl gibt sie im Elwin Staude Verlag die Buchreihe „Evidenz & Praxis“ heraus.

Kontakt: christiane.schwarz@uni-luebeck.de

 

Foto: privat

Peggy Seehafer

ist Anthropologin und seit 1986 Hebamme. Sie arbeitet als klinische Hebamme, in der Vor- und Nachsorge und ist Autorin für Fachbücher und Zeitschriften. Einer ihrer Themenschwerpunkte ist die postpartale Nahtversorgung. Seit 2015 arbeitet sie als Redakteurin der Deutschen Hebammen Zeitschrift.